Goldschmiede Krauss führt «Orientierungsstunde Schmuckberatung» ein

Auf die Veränderungen am Markt für Schmuck und Edelmetalle reagiert die Spiezer «Goldschmiede Krauss» seit geraumer Zeit. Der Geschäftsführer Markus Krauss stellte nun sein neues Dienstleistungskonzept vor. Dabei geht er von einer im Vergleich zu früher stark veränderten Marktlage aus.

Billiger Schmuck wird Massenware

Seit geraumer Zeit nimmt die Tendenz zu, modischen, aber «edel» aussehnenden Schmuck industriell herzustellen. Der Online-Handel nimmt auch in dieser Branche rasant zu. Fallende Preise, «Imitat-Schmuck» und schneller Designwechsel sind dafür charakteristische Kennzeichen.

Andererseits leisten sich – in regional sehr unterschiedlicher Weise – anscheinend weniger Menschen individuell gestalteten Schmuck. Und viele befürchten schon, dass der Goldschmiede-Beruf Seltenheitswert erlangen wird.

Gold wurde Spekulationsobjekt

Wie allgemein bekannt, wurde in den vergangenen Jahren Gold (neben anderen Edelmetallen) in erheblichem Masse Spekulationsobjekt: Ob und in welcher Form es wieviel wert ist, das hängt meist entscheidend von den Tagespreisen ab. Und obwohl rund 80% des weltweiten Goldhandels über die Schweiz läuft, braucht es zur Ermittlung eines zuverlässigen Preises in aller Regel den Fachmann, den Insider in der Goldbranche.

Für Edelsteine trifft das in noch viel stärkerem Ausmass zu, und es ist für den Laien kaum mehr möglich, wirklich zuverlässige Aussagen über Tages- oder gar Handelswerte von Gold und Edelsteinen zu machen.

Grosse Menge vererbter Schmuck: Was tun?

Wenn man aber Schmuck hat, sei es aus einem früheren Erwerb oder aus einer Erbschaft, dann möchte man irgendwann doch auch einmal dafür Sorge tragen. Und dann, so Markus Krauss, stellen sich oft Fragen wie:

  • Schmuckstücke vererben: Sind die wertvollen Stücke echt? Was sind sie wert?
  • «Spuren des Lebens» erzählen von Traditionen: Ist das «Betagte» auch tragbar?
  • Kaputt ist nicht das Ende: Ist eine Reparatur möglich?
  • Radikal ändern: Kann man etwas völlig Neues daraus machen?
  • Einfach «vergolden»: Könnte ich meinen Schmuck auch verkaufen? Lohnt sich das?

Die Goldschmiede Krauss hat sich nun entschlossen, zur Klärung all dieser Fragen und Wünsche eine «Orientierungsstunde Schmuck» anzubieten. Frei nach dem Motto «Rent a Goldschmied», stellt sie interessierten Kunden aus dem Oberland und dem Wallis ihr gesamtes Fachwissen und alle analytischen Instrumente eine Stunde lang als Dienstleistung zur Verfügung.

Eine Unternehmensberatung hat den Prozess strukturiert, und er läuft nach einem klar gegliederten Schema ab. Dies garantiert allen Kunden (angepasst an ihre individuelle Situation) eine letztlich vergleichbare Beratungsleistung, die den Kunden für einen pauschalen Preis von CHF 140,- angeboten wird.

Krauss legt Wert darauf, dass sich diese Erkenntnis, dass die Kunden heute einen sehr hohen Beratungsbedarf haben, aus Hunderten von Gesprächen im Oberland und dem Wallis in den vergangenen Jahren herausgeschält hat. Und die «Goldschmiede Krauss» ist heute sogar in der Lage, falls dies im Laufe des Gesprächs gewünscht wird, Altgold fachmännisch fundiert anzukaufen.

Weihnachtsgeschenk «Beratungsgutschein»

Ein weiteres: Wer also zum bevorstehenden Fest eine «Orientierungsstunde Schmuckberatung» der Goldschmiede Krauss verschenken will, der kann auch das tun: Mit einem eigens gestalteten Gutschein kann man vielleicht jemandem zu Weihnachten eine grosse Freude machen:

Die Beschenkten werden von der «Goldschmiede» eine Stunde lang «rund um den wertvollen Schmuck» fachmännisch beraten. Als Ergebnis erhalten sie unverbindliche Vorschläge für den weiteren Umgang mit den Preziosen. Und «ganz so genau» schaue er dann auch nicht auf die Uhr, meint Markus Krauss schmunzelnd.

Der Gutschein wird von der «Goldschmiede» persönlich für den oder die Empfänger ausgestellt und kann im Spiezer Ladengeschäft an der Oberlandstrasse für CHF 140,- bezogen werden. Gerne versenden die Goldschmiede das «wertvolle Geschenk für die wertvollen Dinge des Lebens» (Krauss) auch per Post an die Empfänger.

Innovatives Marketingkonzept im Kunsthandwerk

Die Markteinführung der «Orientierungsstunde» gerade in der Weihnachtszeit gehört zu einem innovativen Konzept in einer kunsthandwerklichen Branche: Ein Kunsthandwerksbetrieb «beklagt» hier nicht (wie mancher andere) die heutigen Marktentwicklungen. Sondern er scheint das eigentliche Grundanliegen seiner Kunden zu erkennen und antwortet jetzt in einer sehr umfassenden Weise auf deren Wünsche.

Vor allem aber der Zeitpunkt ist ausgezeichnet gewählt: Schon lange, so Geschäftsführer Krauss, sei im Kunsthandwerk das Weihnachtsgeschäft nicht mehr «der Renner», aber die Aufmerksamkeit der Kunden in dieser «Zeit des Schenkens» sei hoch.

Die «Gutschein-Idee» hilft den Kunden nun, ein wirklich werthaltiges Geschenk zu einer Zeit zu machen, in der man das braucht. Für die eigentliche Leistung (Schmuckberatung) haben die Kunden aber ein ganzes Jahr lang Zeit. All die Zeit, die sie dafür brauchen.

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